Am Montagabend gab es im Ersten im Anschluss an die derzeit ausgestrahlte und durchaus sehr sehenswerte sechsteilige BBC-Dokumentation „Der blaue Planet“ eine Diskussion rund um das Thema Kunststoffverpackungen und deren Entsorgung bei „Hart aber fair“.
Nach einer Problemaufnahme, die manchem Gast bereits zu lang gestaltet war, wurde versucht mögliche Lösungsansätze zur Reduktion der Menge an Plastikverpackungen zu finden. Diese reichten von Verbraucheraufklärung über Steuern bis hin zu einfachen Verbraucherbefragungen. Letztere benötigen meines Erachtens deutlich zu viel Zeit, da das Problem bereits jetzt akut ist und das Plastikfischen in den Meeren sicherlich mehrere Jahrzehnte beanspruchen wird. Eine wirklich praktikable Idee zur Entmüllung der Meere gab es zudem im Rahmen der Sendung nicht.
In einem kurzen Beitrag zeigt die Redaktion, dass nur 43 % des Plastikmülls aus den gelben Säcken und den gelben Tonnen recycelt wird bzw. recycelt werden kann. Ich denke neben der Vermeidung von Plastikmüll muss an dieser Stelle deutlich mehr passieren. Ob das neue Verpackungsgesetz mit einer Mindestquote von 50 % Recyclinganteil da tatsächlich ausreicht, halte ich für fraglich.
Wenngleich die Sendung viele bekannte Informationen aufgreift, so liefert sie dennoch einige Gedankenstöße und ein Paradebeispiel, wie Plastikmüll im eigenen Privathaushalt vermieden werden kann.
Beitragsbild von https://pxhere.com/de/photo/1060974 (CC0/Public Domain, zugeschnitten), Zugriff am 14.03.18

